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Begriffe

Beamer – Begriffserklärung

Das Dilemma mit den Begriffen

Vor einiger Zeit habe ich mir mein eigenes Kinoerlebnis selbst nach Hause geholt. Seit ich mir einen hochmodernen Beamer zugelegt habe, bin ich immer öfter im Internet auf die Begriffe Lumen, Auflösung und Kontrast gestoßen. Da ich zu Beginn selbst nicht gewusst habe, was genau ich mit diesen Begriffen bezüglich Beamern anfangen soll, will ich über die genannten Begriffe ausführlich informieren, damit Sie nicht vor dem selben Dilemma stehen wie ich. Aus diesem Grund werde ich die Begriffe im Folgenden erläutern:

Lumen

Ein Beamer verfügt über ein bestimmtes Helligkeitsniveau. Dieses wird in ANSI-Lumen(kurz lm) angegeben. Je höher die ANSI-Lumen, desto höher ist das Licht, das ein Beamer auf eine Fläche projizieren kann. Wer einen Beamer fürs Wohnzimmer kaufen will, der sollte einen Beamer mit einem Wert von 400 bis 1000 lm aussuchen. In Räumen, in die Tageslicht einfällt, muss ein Wert von mindestens 2000 lm gegeben sein. Für dunklere Räume können Sie Beamer mit niedrigeren Werten auswählen. Da ein Beamer mit ansteigenden Lumen Anzahlen auch im Preis ansteigt, sollten Sie darauf achten, nicht viel mehr Lumen, als benötigt, zu erwerben.

Auflösung

Die Auflösung ist ausschlaggebend für die Bildqualität. Je höher die Auflösung, desto schärfer ist das Bild, weil die Pixeldichte mit ansteigender Auflösung ansteigt.
Je nach Verwendungszweck des Beamers sollten Sie darauf achten, wie hoch die Auflösung des gewünschten Beamers sein muss. Die Auflösung ist nicht als einziges für eine gute Bildqualität verantwortlich, weswegen Sie nicht alles auf die Auflösung setzen sollten. Ein scharfes Bild liefert ein Beamer auch mit einer Auflösung von 1024×768 Pixel. Allerdings ist für ein Heimkino eine Auflösung von 1920×1080 Pixel anzuraten, um das beste Kinoerlebnis zu erleben. Für eine noch bessere Qualität gibt es sogar sogenannte 4k Beamer mit einer Auflösung von 4096×2160 Pixel. Diese bieten die derzeit beste Qualität, die für Beamer erhältlich ist.

Kontrast

Ein hoher Kontrast ist essenziell für eine gute Bildqualität. Der Kontrast gibt an, wie hoch der maximale Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß innerhalb einer Graustufendarstellung. Als Beispiel: Bei einem Kontrastwert von 1000:1 ist der hellste Punkt um das Tausendfache heller als der Dunkelste. Je höher der Kontrastwert, desto besser werden einzelne Farben dargestellt. Das ist insbesondere wichtig, wenn der Beamer in einer dunklen Umgebung gebraucht wird, denn dann ist es besonders wichtig, einen Schwarzton auch wirklich als schwarz zu erkennen. Wenn der Beamer allerdings überwiegend im Tageslicht genutzt wird, dann ist der Kontrastwert weniger wichtig, weil die Umgebungsqualität für eine gute Wahrnehmung der verschiedenen Farbwerte liefert.

Schlusswort

Ich hoffe mit meiner kleinen Darstellung der verschiedenen Beamer Begriffe, sind Sie ein wenig schlauer geworden, wenn es um Kontrast, Lumen und Auflösung bei Beamern geht. Jetzt können Sie bestimmt abwägen, welche Werte besonders wichtig, und welche weniger wichtig für Sie sind. Viel Erfolg!

DLP Beamer und deren Technik erklärt

Die DLP-Technik war früher nur in Profigeräten zu finden. Doch heutzutage ist die Technik preiswerter geworden und wird auch in Heimkino-Projektoren verwendet. In DLP-Beamern wird für jeden Pixel ein Miniaturspiegel verwendet. Diese lassen je nach Bedarf das Licht durch oder lenken es ab. Diese kleinen Spiegel reagieren bis zu 5.000 mal in der Sekunde. Durch ein schnelles Wechseln simulieren sie verschiedene Lichtstärken. Die DLP Beamer haben sich in der Praxis mittlerweile sehr gut bewährt.

Vorteile von DLP Beamern

DLP-Projektoren bieten einen sehr guten Kontrast und Schwarzwert und haben ein geringeres Nachziehen, als bei anderen Beamer-Typen. Aus diesem Grund eignen sich DLP-Beamer für Action Filme und rasche Videospiele. Die DLP-Technik verursacht kein “Einbrennen” von Bildelementen, beispielsweise bei Videospielen, wo gewisse Bildschirmelemente immer an derselben Stelle stehen. DLP-Beamer sind optimal zur 3D Darstellung.

Nachteile von DLP-Beamern

Bei einigen Modellen kann der Regenbogeneffekt auftreten, das bedeutet, die Regenbogenhaut blitzt bei schnellen Bewegungen auf. Wenn die Augenbewegung des Zusehers nicht synchron zur Objektbewegung auf der Leinwand ist, blitzen kurz die Grundfarben auf. Durch Lüfter und Farbrad ist die Lautstärke nicht besonders leise. Ein DLP -Beamer ist wesentlich teurer als ein LCD Beamer.

DLP Beamer v.s LCD Beamer

DLP-Beamer haben eine gute Reaktionszeit und sind ideal um actionreiche Filme, Serien und Videospiele wieder zu geben. Der hohe Kontrast sorgt in dunklen Szenen für ein hervorragendes Bild, was die Herzen der Filmfans höher schlagen lässt
Bei der LCD Technik wird ein Lichtstrahl in seinen Einzelfarben durch mehrere Spiegel geleitet. Da LCD-Beamer eine fixe Displayauflösung haben, wird das Bild nur mit passender HD-Quelle, wie beispielsweise HD-TV, Blurayplayer, optimal.

DLP-Beamer mit LED

Neben den LCD-Beamern und den ein wenig kontraststärkeren DLP-Projektoren, bei denen zahlreiche Minispiegel das Bild zur Leinwand projizieren, setzen sich immer mehr Geräte mit LED-Technik durch. Dies sind ebenfalls DLP-Beamer, jedoch mit Leuchtdioden, also LEDs als Lichtquelle. Diese DLP-Beamer mit LED sind kompakt, ausdauernd und sparsam, dafür haben sie eine relativ schwache Lichtleistung.

Fazit

Der DLP-Beamer ist in puncto Bildqualität hervorragend und einige Modelle lassen sich gegen einen geringen Aufpreis sogar 3D-tauglich machen. Die kompakte Bauweise, die lange Lampenlebensdauer und ein ruhiger Lüfter runden die Vorzüge eines DLP-Beamers ab.