Welche Beamer-Arten gibt es? Der Beamer Test

dlp technik beamerEin Beamer – auch als Videoprojektor bekannt – ist im heutigen Wohnzimmer, neben einem Flachbildfernseher, nicht mehr wegzudenken. Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass ein Beamer beinahe an jedem Ort verwendet werden kann, da nur eine Fläche gebraucht wird, worauf das Bild projiziert werden kann. Doch welche Beamer-Typen gibt es, die nicht nur ein Bild an die Wand übertragen können?

Um einen großartigen Kino-Abend im Eigenheim zu erleben, ist neben einem Beamer auch ein Soundsystem, ein AV-Receiver und bei Bedarf auch ein Blu-Ray-Player vonnöten, um ein optimales Heimkinosystem zu haben. Beamer gibt es in verschiedenen Ausführungen; mit den Jahren sind unzählige Varianten auf dem Markt zu finden. Einer unserer Partner hilft mit dem Test beim Beamer kaufen

Nachfolgend eine Übersicht über die Modelle:

1. DLP-Beamer

Mittels eines gesonderten Spiegels erzeugt ein DLP-Beamer einzelne Bildpunkte auf dem Display. Es ist möglich, durch einen elektrischen Impuls die Bildpunkte zu kippen, um das Licht in die Projektionsoptik lenken zu können. Durch die Spiegelkippung überlagern sich die separaten Farben, sodass problemlos jeder Farbton hervorgebracht werden kann. Die Spiegel neigen sich in der Sekunde bis zu 5.000 Mal. Die gängigsten Modelle sind nach ihrem Baudatum zu unterscheiden. Alte Geräte können die drei Grundfarben nacheinander projizieren. Bei den neusten Typen sind weitere Farbsegmente, bis zu sieben Farben, vorhanden.

2. LCD-Beamer

Ein LCD-Beamer arbeitet prinzipiell wie ein Fernseher oder wie ein Fernseher. Sie sind mit einer Aktivmatrix-Flüssigkristallanzeige ausgestattet, die durch einige Dünnfilmtransitoren gesteuert werden. Insgesamt drei Transistoren werden gebraucht, um einen einzigen Pixel zu erzeugen. Die heutigen Modelle haben integrierte 3 LCD-Matritzen, die obendrein unter 3LCD bekannt sind. Geräte, die auf dem neusten Stand der Technik sind, sind mit einer weiteren Matrix versehen, die dafür sorgt, ein gelbes Licht zu erzeugen. Durch diese Erneuerung verbessert sich die Farbbalance und generiert eine enorm hohe Lichtausbeute. Wer sich für ein LCD-Beamer-Modell mit einer Matrix entscheidet, muss mit einer geringen Auflösung und somit mit einen grobkörnigem Bild rechnen.

3. LCoS-Beamer

Die Technologie der LCoS-Beamer basieren im eigentlichen Sinne auf der allseits bekannten LCD-Technik. Der Unterschied ist, dass die vorhandenen LCD-Anzeigen auf einem gesonderten Reflektor befestigt sind, um somit gleichzeitig den Gitternetzeffekt zu reduzieren oder ganz zu verhindern. Die restliche Technologie basiert auf das LCD-System, wobei die Standards in der Basis gleich sind.

4. LED-Beamer

Bei den LED-Beamern sind zwei Haupttypen und zwei Unterarten zu differenzieren. Zum einen gibt es LED-Systeme, die mit lichtemetierenden Dioden funktionieren und zum anderen die Geräte, die mit organischen lichtemetierenden, die sogenannten OLEDs, arbeiten. Beide Varianten haben dasselbe Prinzip. Die LED- und OLED-Beamer unterscheiden sich hinsichtlich der Bildqualität, wo hingegen die Geräte DLP (arbeiten mit Spiegeln)- oder LCD-Elemente enthalten. Die LCD-Version kommt bei neusten Modellen zum Einsatz, wobei viele Geräte noch einen DLP-Chip haben. Erwähnenswert sind die vereinzelten Hybridmodelle, die mit einer Laserdiode funktionieren. LEDs erbringen im grünen Farbbereich eine sehr schwache Lichtleistung. Ein ausschlaggebender Vorteil von LED-Projektoren zeichnet sich durch ihre äußerst lange Lebensdauer aus, da die LEDs dafür bekannt sind, dass sie bei jeder Störung standhalten. Auch der geringe Energiebedarf ist vorteilhaft bemerkenswert.

5. Laser-Beamer

Die Laser-Beamer finden nicht nur für geschäftliche Zwecke Anwendung. Im Allgemeinen werden sie zwar für professionelle Vorsätze verwendet, da die integrierten Laser-Dioden nur eine eingeschränkte Lebensdauer haben und in der Anschaffung ziemlich teuer sind. Die Standards basieren auf andere Systeme. Der Laser-Beamer erzeugen keine projizierten Bilder, sondern es handelt sich hier vielmehr um ein gebranntes Bild, welches für eine bestimmte Zeit auf die Leinwandfläche “gebrannt” wird. Derzeit werden zwei unterschiedliche Verfahren verwendet: Das GLV- (Der Kontrast liegt höher, aber die Lichtgranulationen sind eher unscharf einzustufen) und das LDT-Verfahren (Das Laserlicht wird ohne Unterbrechung auf die Fläche geworfen, wobei der Laser mithilfe eines Spiegels gelenkt wird). Laser-Beamer in einer Kombination zwischen LCoS und Laser zeigen eine viel bessere Qualität, aber die Lichtstärke bleibt beschränkt.

Fazit:

Alle die hier aufgeführten Beamer-Typen sind auf dem Markt erhältlich. Die Preise variieren und werden durch weitere Zusatzfeatures in die Höhe getrieben. Ein LED- oder ein DLP-Beamer sind für jedes Projekt vorzuziehen. Besonders wichtig heutzutage sind unserer Meinung nach Full HD Beamer.